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F/H AGW 03/09


02.04.2009 18:14 von Christopher Schulze

Atemschutzgerätewart - eine Woche Eisenhüttenstadt

AGW_03_09
Am 16.03.09 hieß es für mich das erste mal auf zur Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt.

Die Anfahrt verlief problemlos, trotz teilweise nur einer befahrbaren Spur auf der Autobahn. Angekommen, ging es zur Lehrgangsanmeldung, wo ich die ersten Infos und meinen Zimmerschlüssel erhielt. Leider ein Zimmer in Unterkunft 1, Zimmer 18, dafür aber den Waschraum direkt gerade rüber. Kurz nach dem Bezug des Zimmers bekam ich auch einen Zimmernachbarn, ein Kamerad des Löschzuges Lauchhammer West.

Um 9.40 Uhr ging es dann ins Atemschutzzentrum. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung beschäftigten wir uns dem Rest des Tages mit der Theorie vom Atemschutz in der Feuerwehr. Dabei behandelten wir unter anderem die Feuerwehr Dienstvorschriften 2 und 7 sowie Regelungen zur Auswahl, Wartung und Benutzung von Atemschutzgeräten.

Am Dienstag  stellten wir uns, nach weiteren zwei Stunden Theorie, der Praxis. Als erstes galt es eine Vollmaske komplett zu zerlegen um zu sehen, aus welchen Teilen sie besteht. Danach widmeten wir uns den Rest des Tages mit dem Prüfen und Warten von Vollmasken. Dabei musste der Zustand und die Haltbarkeit bestimmter Teile überprüft und die Masken danach dicht geprüft werden. Nach dem Mittagessen wurde an diesem Tag auch das obligatorische Lehrgangsfoto geschossen, dies konnte am Ende des Lehrgangs erworben werden.

Mittwoch begannen wir dann uns mit den Atemschutzgeräten an sich auseinander zu setzen.  Dabei lernten wir, auf welche Besonderheiten bei der Sichtprüfung zu achten sind und wie der Prüfablauf eines Gerätes stattfindet. Wieder galt es Fristen zu beachten und den Zustand einzelner Bauteile zu beurteilen und das komplette Gerät auf Dichtigkeit zu prüfen.

Nachdem wir am Donnerstag noch einige Atemschutzgeräte prüften, begann die Phase des freien Prüfens. Jeder konnte sich noch einmal Vollmasken sowie Atemschutzgeräte nehmen und die kompletten Prüfabläufe noch einmal durchgehen. Gegen Ende des Tages wurde dann mit der praktischen (Über)Prüfung begonnen, das Los entschied, wer dran war. Ich selbst konnte an diesem Tag, wie über die Hälfte, nicht mehr die praktische (Über)Prüfung absolvieren und musste mich zu Freitag auf zwei (Über)Prüfungen vorbereiten.

Freitag früh wurde mit der praktischen (Über)Prüfung fortgefahren. Ich selbst bekam ein Atemschutzgerät PA-94 der Firma Dräger mit einem Überdruck PSS Lungenautomat zur Überprüfung. Ich konnte das Gerät erfolgreich vollständig Prüfen und die Einsatzbereitschaft herstellen. Nach einer mäßig langen Wartezeit und dem Umbau des Schulungsraums in ein Kino konnte nun endlich die theoretische (Über)Prüfung stattfinden.

Insgesamt war der Lehrgang sehr Lehrreich, die Fachkompetenz der Ausbilder ließ kaum eine Frage unbeantwortet. In Gesprächen während der Übungen wurde man auf Wunsch auch mit sehr ausführlichen Hintergrundinformationen versorgt.
Abschließend möchte ich einen Teil aus dem Eintrag eines früheren F/H AGW Lehrgangs im Gästebuch der LSTE zitieren: "...leichte Animation mit gutem Essen...". Genau so habe ich es auch empfunden, viel gelernt, wenig Stress, gutes Essen - absolut zu empfehlen.


02.04.2009 18:14 von Christopher Schulze

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